Donnerstag, März 4th, 2010
Die Logdateien, welche sich “standardmäßig” im Pfad C:\Programme\Research in Motion\BlackBerry Enterprise Server\Logs befinden, werden im folgenden Format abgespeichert:
<ServerName_Abkürzung_Agent-Nummer_Datum_Log-Iteration>.txt
Der Teil “Abkürzung” bezieht sich immer auf eine Komponente bzw. einen Dienst. Eine Übersicht der Abkürzungen und deren Bedeutung:
ACNV = BlackBerry Attachment Conversion
ALRT = BlackBerry Alert
ASRV = BlackBerry Attachment Service
BBUA = BlackBerry User Admin Service
CBCK = Backup Connector
CEXC = Exchange Connector
CMNG = Management Connector
CNTS = Notes Connector
CONN = BlackBerry Synchronization Connector
CTRL = BlackBerry Controller
DISP = BlackBerry Dispatcher
HHCG = BlackBerry Configuration Tool
MAGT = BlackBerry Messaging Agent
MDAT = BlackBerry Mobile Data Service
MDBC = BlackBerry Database Consistency Service
MNGR = BlackBerry Manager
POLC = BlackBerry Policy Service
ROUT = BlackBerry Router
SYNC = BlackBerry Synchronization Service
Eine Logdatei des BlackBerry Messaging Agents könnte dann z.b. so heißen:
BES01_MAGT_02_20060105_0003.txt
Weitere Details gibt es im KB-Artikel KB04777.
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Dienstag, Februar 23rd, 2010
Es gibt Szenarien, da möchte man einen BlackBerry User diverse PIM-Objekte (z.B. Adressbuch, Kalender, Notizen, oder Aufgaben) in nur eine Richtung synchronisieren lassen. Um dieses zu realisieren, sind auf dem BlackBerry Enterprise Server folgende Schritte notwendig:
BES 5.0
- User auswählen
- Messaging configuration -> Default configuration
- Organizer data synchronization
- Edit User
- Beim gewünschtes PIM-Element den Synchronization Type auf “Server To Device” oder “Device To Server” stellen
BES 4.1
- BlackBerry Domain -> Servers -> [Servername]
- Tab Users öffnen
- Rechte Maustaste auf den User -> Edit Properties
- PIM Sync anklicken
- Beim gewünschtes PIM-Element den Synchronization Type auf “Server To Device” oder “Device To Server” stellen
Man kann natürlich auch z.B. das Adressbuch komplett deaktivieren, um 2 verschiedene Adressbücher abhängig vom “Client” zu pflegen – wäre ebenso über den gleichen Punkt unter “Synchronization turned on – Yes/No” zu realisieren.
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Montag, Februar 22nd, 2010
Sollte es mal passieren, dass ein neuerer Blackberry nicht am BlackBerry Server erkannt wird, dann liegt es sehr wahrscheindlich daran, dass auf dem Server noch eine veraltete Device.xml und/oder Vendor.xml hausiert. Um diese Beiden auf den neusten Stand zu bringen, sind folgende Schritte notwendig:
- Aktuelle Device.xml und Vendor.xml runterladen
- Device.xml und Vendor.xml in den Ordner C:\Programme\Gemeinsame Dateien\Research In Motion\AppLoader kopieren (die alten Files vorher umbenennen).
Hinweis: Dieser Lösungsweg gilt nur für einen BlackBerry Enterprise Server 4.0 und 4.1 (ebenso BPS).
Für den BlackBerry Enterprise Server 5.0 müssen diese Schritte nicht durchfgeführt werden, da dieser ein Mal pro Stunde über eine sichere Verbindung nach einer Aktualisierung der beiden Dateien überprüft.
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Montag, Januar 25th, 2010
Robert von reberry.de hat eine wirklich geniale Übersicht erstellt. Mit Hilfe dieser, kann man anhand der Bundlenummer schnell erkennen, welchen BlackBerry Enterprise Server man installiert hat. Die Übersicht beinhaltet die genaue Version, das ServicePack (SP), das Maintenance Release (MR) und den HotFix (HF).

Bild: reberry.de
Wie komme ich an die Bundlenummer?
Auf dem Server einloggen, wo der Blackberry Enterprise Server oder die BlackBerry Professional Software installiert ist. Systemsteuerung öffnen und dort unter Software das installierte Paket anklicken. Es erscheint ein Textlink “Klicken Sie hier, um Supportinformationen zu erhalten” – Diesen anklicken und Buildnummer ablesen.
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Mittwoch, Januar 13th, 2010
Wie bereits bekannt, weisen die BlackBerry Professional Software 4.1 under der BlackBerry Enteprise Server Small Business Edition 4.X eine Limitierung von 30 und 15 Benutzern auf.
Um diese Limitierung aufzuheben und gleichzeitig ein Inplace-Upgrade von BPS / BES SBE auf den BlackBerry Enterprise Server zu ermöglichen, wird der so genannte Unlock oder Trade-Up Key benötigt. Dieser wird bei der Installation bzw. dem Upgrade abgefragt (Siehe Screenshot oben) und fügt auch gleichzeitig weitere 5 bescals hinzu.
Hinweis: Möchte man ein Upgrade auf den BlackBerry Enterprise Server 5.0 durchführen, so muss man den Unlock bzw. Trade Up Key “und” die BES 5.0 Upgrade Software kaufen.
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Samstag, Januar 9th, 2010
Sollte in einer Infrastruktur eine Migration eines Exchangeserver 2000 oder 2003 auf den Exchange Server 2007 durchgeführt werden, so muss man beim Betrieb eines BlackBerry Enterprise Server einige Sachen anpassen. Folgende Anleitung schildert alle wesentlichen Schritte:
- Alle BlackBerry Enterprise Server Dienste beenden.
- Das Postfach des BlackBerry Enterprise Server service accounts (z.B. BESAdmin) auf den neuen Exchange-Server verschieben.
- Berechtigungen für den Exchange 2007 setzen, siehe: Berechtigungen für BESAdmin setzen.
- Falls Exchange System Manager 2003 Service Pack 2 (SP2) Version 6.5.7638 auf dem BlackBerry Enterprise Server installiert ist, weiter mit Schritt 10. Falls nicht, weiter mit Schritt 6.
- Microsoft Exchange System Manager deinstallieren.
- Die beiden Dateien MAPI32.dll and cdo.dll suchen.
- Die Dateien cdo.dll and MAPI32.dll aus dem Ordner System32 und dem Programmordner \exchsrvr\bin in .bak umbenennen.
- Das Messaging Application Programming Interface (MAPI) and Collaboration Data Object (CDO) installieren.
- Das MAPI Profil für das BESAdmin Postfach aktualisieren: Start > Programme > BlackBerry Enterprise Server > Edit MAPI Profile.
- Alle BlackBerry Enterprise Server Dienste starten.
Weitere Details: KB14502
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Montag, Januar 4th, 2010
Für die “gewöhnlichen” Send-As Probleme in der gesamten Struktur sind meist Microsoft-Updates oder Fehlkonfigurationen verantwortlich. Handelt es sich jedoch um nur einen oder “einige” Benutzer, die keine Emails über den BlackBerry senden können, so hilft – zumindest bei mir – immer das SetSendAsPermission tool. Die nachfolgenden Schritte zeigen, wie man mit diesem Helfer umgeht:
- SetSendAsPermission-Tool auf dem Domaincontroller runterladen.
- In den Pfad von SetSendAsPermission.exe navigieren (via Kommandozeile)
- Befehl ausführen: SetSendAsPermission.exe -a BESAdmin -u user@domain.de
- BlackBerry Router (Dienst) beenden
- Microsoft Exchange Informationstore (Dienst) neustarten
- 30 Minuten warten (Wirklich 30 Minuten) – Bei größeren Umgebungen <100 User sogar 120 Minuten
- BlackBery Router (Dienst) starten
Anschließend sollten die betroffenen User wieder Emails versenden können. Weiter Informationen zum Tool gibt es auch im Artikel KB12300.
Download: SetSendAsPermission.exe
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Samstag, Januar 2nd, 2010
Damit der BlackBerry Server mit dem RIM-Relay kommunizieren kann, muss der Port 3101 in der Firewall nach Außen hin geöffnet werden. Besitzt man jedoch keine Hardware-Firewall, sondern schützt sich mit dem ISA-Server, so sind folgende Schritte notwendig:
- Erstellen einer neuen Zugriffsregel
- Ausgewählte Protokolle
- Ein neues Protokoll anlegen, als Bezeichnung z.B. “Blackberry” angeben, einen neuen Port angeben
- Portbereich 3101, TCP, Ausgehend
- Dann noch den Quell-Server angeben und als Ziel “Extern” angeben
Um sicherzustellen, dass die Konfiguration erfolgreich übernommen worden ist, kann man auf dem BES folgenden Befehl über die Kommandozeile testen:
- Telnet srp.de.blackberry.net 3101
Wird nur noch ein schwarzes Kommando-Fenster sichtbar, so ist die Konfiguration richtig, andernfalls noch mal von Vorne beginnen.
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Freitag, Oktober 30th, 2009
BlackBerry User die beim Verfassen von EMails eine Signatur automatisch einfügen möchten, haben zwei Möglichkeiten. Entweder über die AutoText Funktion oder über die Automatische Signatur. Die zweite Variante ist über die folgenden Wege konfigurierbar.
BlackBerry Desktop Manager
- BlackBerry Desktop Manager öffnen
- Email-Einstellungen
- Unter Automatische Signatur die gewünschte Signatur eingeben
- OK klicken
- Jetzt Synchronisieren
BlackBerry Internet Service (BIS)
- Im BlackBerry Internet Service (BIS) Account anmelden
- Auf Bearbeiten für den gewünschten Email-Account klicken
- Unter Signatur die gewünschte Signatur eingeben
- Speichern
BlackBerry Smartphone
Ist der BlackBerry mit einem BlackBerry Enterprise Server oder der BlackBerry Professional Software verbunden, so besteht die folgende Möglichkeit:
- Den Nachrichtenordner öffnen
- BlackBerry-Taste > Optionen.
- Email-Einstellungen klicken
- Automatische Signatur auf Ja stellen und die Signatur eingeben
- BlackBerry-Taste > Speichern
BlackBerry Enterprise Server 4.1
- BlackBerry Manager öffnen
- Server > Users
- Den User auswählen
- Edit Properties klicken
- Den Redirection Tab öffnen
- Die Signatur unter Auto Signature eingeben
- OK klicken
BlackBerry Enterprise Server 5.0
- BlackBerry Administration Service (BAS) öffnen
- Im Suchfeld den Usernamen eingeben und auf Search klicken
- Unter Messaging configuration den Punkt Default configuration auswählen
- Tab E-Mail anklicken
- Im Bereich Mail options unter Auto signature die gewünschte Signatur eingeben
Hinweis: Die Signatur wird beim Erstellen von Emails nicht sichtbar, sondern beim versenden automatisch angehangen.
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Dienstag, Oktober 20th, 2009
In Unternehmen, in denen man einen Proxy-Server verwendet und die Konfiguration per PAC-Datei abruft, sind folgende Schritte notwendig, um den BlackBerry Usern den Zugang zum Internet über den Browser zu ermöglichen:
- Im BlackBerry Manager, in der linken Spalte, BlackBerry MDS Connection Service auswählen
- Im Tab Connection Service Edit Properties auswählen
- Proxy anklicken
- Doppelklick auf Proxy Mappings
- Neu auswählen
- Im Feld Universal Resource Locator die URL expression eintippen, für die das Proxy Mapping in Kraft treten soll
- Im Feld Description eine Beschreibung für das Proxy Mapping eingeben
- Doppelklick Proxy String
- New klicken
- Anhand der Proxy Type Dropdownliste, folgendes durchführen:
- Detect a PAC file automatically
- AUTO klicken
- Doppelklick auf Proxy Stringfield und den default value löschen
ODER
- Pfad der PAC Datei angeben
- PAC klicken
- Doppelklick auf auf das Proxy String Feld und den Proxy Servernamen, Port und Pfad der PAC-Datei angeben. Zum Beispiel: http://<ProxyServer>:<Port>/<PACFilePath>/<PACFileName
- OK klicken
- BlackBerry MDS Connection Service neustarten
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